Vom Unterricht in die eigene Praxis. Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen berichten.

Heilpraktikerin Mona Shakibaie in ihrer Praxis
Im Gespräch mit Heilpraktikerin Mona Shakibaie
Mona Shakibaie hat ihre Ausbildung an der Fachschule für Naturheilkunde, der Heilpraktikerschule in Duisburg absolviert. Seit Sommer 2022 führt sie ihre eigene Praxis in Mülheim an der Ruhr.
Im Gespräch erzählt sie von ihrer Ausbildung, dem Schritt in die Selbstständigkeit und ihrem Praxisalltag. Dabei wird deutlich, was ihr besonders wichtig ist: persönliche Begleitung, aufmerksames Zuhören und eine ehrliche Beratung.
Das Gespräch im Überblick
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Mein Weg zur Heilpraktikerin
Warum sind Sie Heilpraktikerin geworden?
Ich habe mich schon immer für Medizin interessiert. Medizinische Zusammenhänge möchte ich wirklich verstehen. Geprägt hat mich auch mein Vater, der selbst Mediziner ist und schon früh Schulmedizin mit alternativen Methoden verbunden hat.
Was hat Ihnen den Einstieg in die Ausbildung erleichtert?
Biologie und Chemie haben mich bereits in der Schulzeit begeistert. Später half mir mein Latinum beim Verständnis medizinischer Begriffe. Außerdem hatte ich einige Semester Humanmedizin und Zahnmedizin studiert und konnte deshalb an vorhandenes Wissen anknüpfen.
Ausbildung und Unterstützung bei der Praxisgründung
Was haben Sie an Ihrer Ausbildung in Duisburg besonders geschätzt?
Für mich war es die Verbindung von Theorie, Praxis und Flexibilität. Ich konnte zwischen Tagesunterricht, Abendunterricht und Wochenendunterricht wählen und zusätzlich Onlineangebote nutzen. Auch die praktischen Inhalte kamen nicht zu kurz.
Bereichernd war der Austausch in den gemischten Gruppen. Anfangs konnte ich von erfahreneren Teilnehmern lernen, später selbst den Neuen etwas erklären.
Wie wurden Sie beim Schritt in die eigene Praxis unterstützt?
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Betreuung über die Ausbildung hinaus. Herr Wesner und einige Dozenten waren auch nach meinem Abschluss ansprechbar und unterstützten mich bei der Praxisgründung. Teilweise stehen sie mir bis heute mit Rat und Tat zur Seite.
Meine Praxis und der Umgang mit Patienten
Seit wann führen Sie Ihre eigene Praxis?
Ich habe meine Praxis im Sommer 2022 in Mülheim an der Ruhr eröffnet. Sie liegt in der Nähe des Stadtzentrums und ist zu Fuß und mit der Bahn gut erreichbar.
Was ist Ihnen im Umgang mit Ihren Patienten besonders wichtig?
Ich möchte meinen Patienten wirklich zuhören und ihre Anliegen ernst nehmen. Der persönliche Umgang bedeutet mir viel. Dazu gehört eine ausführliche und ehrliche Aufklärung: Was ist möglich und wo liegen die Grenzen einer Behandlung?
Worauf sind Sie besonders stolz?
Darauf, mir meine eigene Praxis aufgebaut zu haben und das Vertrauen meiner Patienten zu gewinnen. Viele schätzen besonders, dass ich mir Zeit nehme und aufmerksam zuhöre. Wenn sie wiederkommen, mich weiterempfehlen und mir positive Rückmeldungen geben, bedeutet mir das sehr viel.
Meine Behandlungsschwerpunkte
Welche Verfahren stehen in Ihrer Praxis im Mittelpunkt?
Besonders gerne arbeite ich mit Akupunktur und Neuraltherapie, vor allem bei Patienten mit Schmerzen. Je nach Beschwerdebild beziehe ich weitere Verfahren wie Schröpfen oder kinesiologisches Taping ein. Entscheidend ist für mich die persönliche Situation des Patienten.
Was ist Ihnen bei der Akupunktur wichtig?
Die erste Sitzung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese. Ich möchte mögliche Auslöser und Belastungen verstehen und bespreche auch Gewohnheiten im Alltag. Die Behandlung findet ohne Eile statt. Akupunktur ist für mich kein Wundermittel, sondern Teil eines individuell abgestimmten Vorgehens.
Sie arbeiten auch in der ästhetischen Medizin. Worauf achten Sie dabei?
Mir sind natürliche, harmonische Ergebnisse wichtig. Jedes Gesicht ist anders, deshalb gehe ich auf die individuellen Voraussetzungen und Wünsche ein.
Verantwortungsvolle Behandlung beginnt für mich mit einer ausführlichen Aufklärung über Möglichkeiten, Grenzen und Risiken. Dazu gehört auch, von einer Behandlung abzuraten oder sie abzulehnen. Die Sicherheit und langfristige Gesundheit meiner Patientinnen stehen für mich über kurzfristigen Trends.
Mein Rat für zukünftige Heilpraktiker
Was möchten Sie Menschen mitgeben, die am Anfang ihrer Ausbildung stehen?
Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn die Stoffmenge zunächst groß erscheint oder andere schneller vorankommen. Jeder bringt unterschiedliche Vorkenntnisse mit. Viele Zusammenhänge erschließen sich erst mit der Zeit.
Was hat Ihnen beim Lernen besonders geholfen?
Die medizinische Terminologie erleichtert vieles, weil Begriffe und Wortbestandteile immer wiederkehren. Wichtig ist außerdem, das Wissen nach dem Unterricht selbstständig zu festigen. Die Fachschule gibt dafür das Wissen und die Struktur an die Hand.
Die Lernnachweise fand ich Gold wert. Auch wenn noch nicht alles sicher sitzt, sollte man mitmachen. So kann man den eigenen Wissensstand überprüfen und bekommt früh ein Gefühl für die spätere schriftliche Prüfung.
Praxis und Kontakt
Heilpraktikerin Mona Shakibaie
Friedrich-Ebert-Straße 6
45468 Mülheim an der Ruhr
