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Leitung: Hp. Peter Kuhlmann
Mit Eigenblut werden inzwischen immer häufiger Krankheiten erfolgreich therapiert. Die circa 100 Jahre alte naturheilkundliche Methode besitzt seit den Nachkriegsjahren große Popularität. Bedingt durch die Verbreitung von Penicillin und Cortison verschwand diese Therapie dann allerdings in die therapeutische Bedeutungslosigkeit. In jüngster Zeit erlebt die Eigenbluttherapie allerdings wieder eine Renaissance, da sie gerade bei Allergien und chronischen Erkrankungen - also dort, wo die Schulmedizin nur begrenzt Erfolge hat - beachtliche Erfolge aufweisen kann. Darüber hinaus ist die Eigenbluttherapie leicht durchzuführen, nebenwirkungsarm und preisgünstig.
Das Prinzip dieser Therapie ist simpel: Das Blut mit den Informationen der Erkrankung des Patienten wird aus der Vene genommen. Dabei verändert sich das Blut, sobald es den Körper verlässt. Bei der erneuten Injektion in den Muskel oder unter die Haut regt es dann die Bildung von speziellen Antikörpern gegen die eigene Erkrankung an. Abwehrmaßnahmen werden dadurch im ganzen Organismus aktiviert und so die Selbstheilungskräfte des Immunsystems gestärkt und stimuliert.
Bei welchen Krankheiten kann Eigenbluttherapie helfen? Die Eigenbluttherapie eignet sich zur Behandlung von länger andauernden Infekten, allergischen Erkrankungen, N Eurodermitis, Asthma und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreis wie zum Beispiel Gelenk- und Weichteilrheumatismus. Bei der Ozon-Eigenbluttherapie, häufig auch nur als Ozontherapie bezeichnet, werden vor allem Durchblutungsstörungen erfolgreich therapiert.
Der Erfolg der Eigenblutbehandlung ist aber auch entscheidend von der richtigen Dosierung, von dem richtigen Zeitpunkt und der richtigen Eigenblutmethode abhängig. Folglich kommt es hier auf die Kunst Heilpraktikers an, die exakt richtige Behandlung zu finden. Allerdings muss auch der Patient bei dieser Methode etwas Geduld mitbringen. Bei der ersten Eigenblutbehandlung kann es zur Erstverschlimmerung kommen.
Die verschiedenen Eigenbluttherapien
In der Praxis haben sich verschiedene Eigenbluttherapien etabliert. Das Eigenblut wird dabei vor der Rückführung in den Körper modifiziert, das heißt verdünnt, vermischt oder bearbeitet.
Zur Orientierung nachfolgend einige verbreitete Eigenbluttherapien:
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Native Eigenbluttherapie:
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Homöopathische Eigenbluttherapie
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Homöopathische Eigenbluttherapie nach Imhäuser:
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Eigenblutbehandlung mit Ozon
Indikationen:
- Akne vulgaris
- Furunkulose
- Ekzem
- Urticaria
- Pruritus
- Psoriasis vulgaris
- Arthrosen
- Gelenkrheumatismus
- Reizblase
- Heuschnupfen
- grippaler Infekt
- rezidivierende Infekte
Termine und Kosten:
Sonntag, den 30. September 2012 von 9.15 - 16.15 Uhr
Kosten:
Mitglieder EVN 80 €, Externe 100 € (30Euronen bei Anmeldung und Rest bei Beginn)
Der Fortbildungsleiter Hp. Peter Kuhlmann
Nach der Ausbildung zum Krankengymnast absolvierte Peter Kuhlmann erfolgreich die Ausbildung zum Heilpraktiker an der Fachschule für Naturheilkunde in Duisburg. 1985 eröffnete er seine eigene Praxis mit den Therapieschwerpunkten Manuelle / Therapien, Chiropraktik, Lymphdrainage und Reflexzonentechnik. Als Gründungsmitglied und heutiger Vorstandsvorsitzender des Europäischen Verbandes für Naturheilkunde setzt er sich seit 1986 für die Belange seines Fachbereichs und für die fundierte Aus+ Weiterbildung des Berufsnachwuchses engagiert ein.
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